Kieferorthopädie für Kinder und Jugendliche
Die Behandlung von Kindern und Jugendlichen ist sicher das bekannteste Aufgabengebiet der Kieferorthopäden. Zahn- und Kieferfehlstellungen können während der Gebissentwicklung tatsächlich mit einem vergleichsweise geringeren Aufwand korrigiert werden. Dabei spielt die kieferorthopädische Steuerung des noch vorhandenen Kieferwachstums eine entscheidende Rolle.
Welche Zahnspange für wen?
Trotz der großen Vielfalt an Zahnspangen gibt es doch zwei grundsätzlich unterschiedliche Systeme:
Wenn das Kieferwachstum noch nicht abgeschlossen ist und es sich um eine einfachere Zahnfehlstellung handelt, können herausnehmbare Zahnspangen eine gute Korrekturmöglichkeit bieten.
Eine Besonderheit ist die Korrektur von Kieferfehlstellungen bei noch vorhandenem Kieferwachstum: Hier ist ein herausnehmbares funktionskieferorthopädisches Gerät (z. B. Aktivator, Bionator) das Mittel der Wahl. Manchmal folgt dann in einer 2. Phase der Therapie die feste Zahnspange zur Behandlung der Zahnfehlstellungen.
Bei abgeschlossenem Kieferwachstum und ausgeprägten Zahnfehlstellungen, die eine dreidimensionale Bewegung erfordern, kommen eher festsitzende Zahnspangen zum Einsatz.
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