Die verschiedenen Brackettypen

Smart Clip Brackets   das kleinere und selbstligierende Bracket - wenig Reibung des Bogens im Führungsschlitz, daher kontinuierliche und schonende Kraftübertragung auf den Zahn, hygienefreundlich durch fehlende (Gummi-)Ligaturen, oft längere Kontrollabstände möglich, besonders vorteilhaft bei die Behandlung von Engständen, Eckzahnaußenständen, verlagerten Zähnen  
Clarity SL Brackets   das neue selbstligierende Keramikbracket. Die Vorteile des Smart-Clip Brackets vereint mit der Ästhetik des Clarity Brackets. 
Clarity Brackets   das keramische Bracket - wird wegen der ästhetischen Wirkung von erwachsenen Patienten geschätzt, geeignet für fast alle festsitzenden Techniken  
Victory Low Profile Brackets  das kleinere und besonders flache Bracket - wird von uns bei bestimmten Techniken empfohlen  
Full Size Brackets   das hochwertige Standard-Bracket - geeignet für alle Techniken  

Der innovative Clip bei Smart Clip und Clarity SL

Die verschiedenen Bogenarten

Bogenmaterial  Eigenschaften und Anwendungsbereiche 
superelastische thermoaktive Bögen   Die zeitgemäßen, neuentwickelten Bögen - sie gewährleisten in den ersten Monaten der Behandlung eine kontinuierliche Kraftabgabe über einen langen Zeitraum. Dabei arbeiten sie mit vorgegebenen, an den Gewebeumbau angepaßten niedrigen Kräften im biologisch optimalen Bereich. Durch Kälte (z.B. durch kalte Getränke, Eis etc.) kann die Kraftabgabe der Bögen vom Patienten selbst reduziert werden, wodurch die eventuell unangenehme Empfindungen bei der Zahnbewegung reduziert werden können. 
TMA Bögen   Die idealen Bögen für die Feineinstellung der Zahnstellung - sie werden in der Endphase der Behandlung eingesetzt und bieten mehr Flexibilität und damit bessere Kraftkontrolle in den großen Bogenstärken als die herkömmlichen Stahlbögen.  
Stahlbögen   Die Standardbögen - Die Bögen werden in verschiedenen Dimensionen und als Rund- oder Vierkantdrähte angeboten. Stahlbögen sind gut zu biegen, die wirksame Kraftübertragung auf den Zahn erfolgt jedoch nur über einen relativ kurzen Zeitraum und es können dabei höhere, schwer zu kontrollierende Kräfte entstehen  

Sicherheit mit Langzeitstabilität durch Retainer

Kleberetainer im Unterkiefer

Zeitlebens besteht die Tendenz der Zähne nach vorne zu wandern. Dies wird zum einen durch den Durchbruchsdruck der Weisheitszähne sowie einen möglichen Restwachstumsschub des Unterkiefers, insbesondere im Alter zwischen dem 18. und 25. Lebensjahr begünstigt, und kann zu einer deutlichen Veränderung der Schneidezahnstellung führen. Zur Vermeidung eines Rezidivs (Rückfall) oder der Entstehung eines Frontengstands im Erwachsenenalter sollte der Einsatz eines Lingualretainers im Anschluss an jede kieferorthopädische Behandlung erfolgen. Der Retainer sollte für ca. 8-10 Jahre, in bestimmten Fällen auch noch länger im Mund verbleiben, da eine Verschiebung der Schneidezähne ein gutes kieferorthopädisches Behandlungsergebnis funktionell und ästhetisch stark beeinträchtigen können. Der Retainer besteht aus einem dünnen, mehrfach verseilten Stahldraht, der mit speziell für diesen Zweck entwickeltem Kunststoff an den Schneide- und Eckzähnen befestigt wird.

Der Lingualretainer ist von außen nicht sichtbar und wird meist nur 3 - 4 Tage mit der Zunge wahrgenommen. Eine gute Zahnpflege mit Superfloss verhindert eine übermäßige Zahnsteinbildung.

Der festsitzende Retainer ist keine Kassenleistung, da er das Maß einer ausreichenden, zweckmäßigen und wirtschaftlichen kieferorthopädischen Versorgung übersteigt (SGB V § 12).

Sicherheit nach Funktionsanalyse der Kiefergelenke

Diagnostik und Therapie der Kiefergelenke Bedeutung der Diagnostik und Therapie der Kiefergelenke

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